Weiterbilden in der Krise

Weiterbilden in der Krise

So nutzen Sie als Arbeitnehmer die aktuelle Situation für ihre Qualifizierung.

 

(djd). Der rasante Wandel der Berufswelt hat sich in der Corona-Krise nochmals beschleunigt. An Themen wie Digitalisierung kommt kaum noch jemand vorbei. Um damit Schritt zu halten, ist es wichtig, sich regelmäßig und gezielt weiterzubilden.

 

Lebenslanges Lernen ist das Stichwort für ein erfolgreiches Berufsleben, schließlich können zusätzliche Qualifikationen auch neue Karrierechancen eröffnen. In der Praxis gibt es jedoch viele Fallstricke, an denen die Weiterbildung scheitern kann. Zeitmangel, fehlende Unterstützung vom Vorgesetzten oder unrealistische Ziele, sind nur einige Fallen, in die man tappen kann. Wie sollten Arbeitnehmer daher vorgehen?

 

Hier finden Sie noch mehr Informationen zum Thema Weiterbildung

 

Setzen Sie sich realistische Ziele

 

Wichtig ist Eigeninitiative zu zeigen und Vorgesetzte bei der passenden Gelegenheit auf den Weiterbildungswunsch anzusprechen. Dabei sind im Vorfeld so einige Fragen zu klären:

 

  • Wozu dient genau diese Weiterbildung?
  • Welchen konkreten Mehrwert haben das Unternehmen und der Mitarbeiter davon?
  • Welche Wege und Lernmethoden gibt es – und was passt am besten?
  • Was kostet die Weiterbildung?

 

„In einer sich schnell verändernden Arbeitswelt ist Weiterbildung der Schlüssel zum Erfolg – und das nicht erst seit der Pandemie“, bestätigt Philipp Schmitz-Waters, Pressesprecher der Adecco Group in Deutschland.

 

Wer eine Qualifizierung anstrebt, sollte sich ein realistisches Ziel vornehmen, Meilensteine definieren und sich auf diese konzentrieren – dann gelingt die Umsetzung.

 

Finanziell könnte trotz Corona genau jetzt ein günstiger Zeitpunkt sein, denn die Politik hat die Förderung von Qualifizierungsmaßnahmen deutlich verbessert. Auch Kurzarbeit ist kein Hindernis. Mitarbeiter können sich in dieser Zeit weiterbilden und das Unternehmen erhält dafür finanzielle Unterstützung.

 

Die passende Weiterbildung finden

Viele Veranstaltungen finden derzeit nur in digitaler Form statt. Doch das bietet auch Chancen. Man spart nicht nur Fahrtzeit, sondern kann die Lernangebote noch flexibler in Alltag und Arbeitsrhythmus integrieren. Angebote wie die Suchmaschine des Deutschen Bildungsservers helfen, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen.

 

Auch unter www.adeccogroup.de gibt es ausführliche Informationen. Der Personaldienstleister etwa hat es sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 fünf Millionen Menschen weiterzubilden, unter anderem mit Fortbildungsprogrammen für Projektmanager, Software-Entwickler und Vertriebsmitarbeiter sowie im handwerklichen Bereich.

 

Bei der Auswahl geeigneter Kurse steht das Auffrischen von berufsrelevantem Wissen an oberster Stelle. Empfehlenswert sind ebenso Weiterbildungen, die das kreative Denken und die Fähigkeit fördern, Informationen schnell zu verarbeiten. Hoher Bedarf besteht auch an Softwarekenntnissen und Qualifizierungen für technische Berufe. Hier sollte man unbedingt up to date bleiben.